Google unter Strom

26.09.2011 | von | Kategorie: Energie

Suchmaschinengigant Google ist ja ein Geheimniskrämer. Zwar wirbt das Unternehmen immer wieder damit, wie transparent es bei näherem Hinschauen doch sei, aber so wirklich durchblicken, welche Daten Google von wem zu welchem Zweck speichert – das weiß niemand so genau. Fest steht jedoch, dass Google ganz schon viel Energie dafür aufwendet, wenn es darum geht, seine Ziele zu verfolgen. Also …so RICHTIG VIEL Energie.

Um genau zu sein, so berichtet SPON, verbraucht Google 260 Millionen Watt. Wie viel ist das? Vergleichsweise könnte mit dieser Menge Strom eine ganze Großstadt versorgt werden. Ganze 200.000 Haushalte, um genau zu sein. Das entspricht vergleichsweise dem Viertel der Energie, die benötigt wird, um ein Atomkraftwerk zu betreiben. Google selbst hat dieses “kleine” Geheimnis jetzt übrigens gelüftet.

Die Energie, die ein typischer Nutzer der Suchmaschine verbrauche, entspräche in etwa der Menge, die verbraucht wird, wenn man eine 60-Watt-Glühbirne drei Stunden brennen ließe. Eine durchschnittliche Google-Suche verbraucht, laut Eigenangaben des Konzerns, 0,3 Wattstunden.

Wer sich nun über diese scheinbar exorbitante Energieverschwendung seitens der “bösen Datenkrake” Google ereifern möchte: Dank seiner Angebote ließe sich auch viel Energie einsparen, behauptet Urs Hoelzle, Google Vizepräsident.

Wie das?

Naja… Zum Beispiel spare man z.B. durch eine Google Recherche den Weg und damit das Benzin, das für die Fahrt zu einer Bibliothek drauf ginge. Die Nutzung von Google Mail verbrauche pro Jahr weniger Energie als der Versand einer Flaschenpost.

Schöne Vergleiche. So aus dem Leben gegriffen.

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